Shabbat Shalom

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Hallo liebe Leser,

es ist wieder Freitag, der Tag vor dem Shabbat und ich sitze im Bus auf dem Weg nach Jerusalem. Der Sommer hat sich hier nun endgültig festgesetzt, es gibt kaum Veränderungen beim Wetter. Jeden Tag Temperaturen von um die 30 Grad, mal etwas mehr, mal etwas weniger und ein blauer Himmel so weit das Auge reicht. Das ist der Sommer in Israel. die Hitze der Monate Juli und August, es gibt ein Lied mit diesem Namen von einem der berühmtesten Sänger in Israel, Shlomo Arzi.

Da wir hier überall Klimaanlagen haben, im Auto, im Bus und Zug , bei der Arbeit, in den Einkaufszentren und auch zuhause, können wir der grossen Hitze entfliehen. Zuhause versuche ich allerdings, die Klimaanlage so wenig wie möglich anzuschalten, denn billig ist das nicht, wie es uns die Stromrechnung jedes Jahr nach dem Sommer mit aller Grausamheit zeigt.

Was ist aktuell hier bei uns ? Die Schlagzeile heute morgen im Nachrichtenportal befasst sich mit dem Fussballspiel im Rahmen der Qualifikation zur Europaliga zwischen dem belgischen Club Charleroi und Beitar Jerusalem. Die Jerusalemer kamen in Belgien mit 5:1 unter die Räder, zwei Spieler sahen die rote Karte,und haben damit wohl jegliche Chance, die nächste Runde zu erreichen, verspielt. Schlimmer aber, war das Verhalten  einiger sogenannter Fans, die  im Stadion mit Rauchbomben und anderen Feuerwerkskörpern um sich warfen, wobei auch der Torwart der Gastgeber von einemgeworfenem  Gegenstand getroffen wurde. Dieses wird Konsequenzen haben und der Jerusalemer Club muss sich auf eine saftige Strafe seitens UEFA vorbereiten. Auch der Besitzer des Vereins zeigte sich schockiert und kündigte an, sich zurückzuziehen und den Verein zu verkaufen. Das bedeutet , dass kein Geld mehr investiert wird und nun , teure Spieler verkauft werden müssen. Der Bürgermeister von Jerusalem, Nir Barkat, hat bereits angekündigt, alles in seiner Macht stehende zu tun, um dem Verein zu helfen. Soweit zum „Sport“.

Das Atomabkommen mit dem Iran ist weiter eines der zentralen Themen in Israel. Alle Parteien, ob in der Regierung oder in der Opposition , sprechen gegen das Abkommen mit dem Land, das die Vernichtung Israels fordert. Es gibt Gerüchte, wonach die Abeitspartei, die zionistische Liste unter der Führung von Itzchak Herzog, der Regierung beitreten werde. Aber das ist noch nicht bestätigt worden.

So, ich bin bereits in Jerusalem. Heute Abend beginnt der Shabbat und ich muss noch in die Stadt , um etwas einzukaufen. Freitags ist es immer sehr schön in der Stadt und auf dem Markt. ich wünsche euch eine angenehmes Wochenende und einen ruhigen und gesegneten Shabbat.

Shabbat Shalom aus Jerusalem.



Kategorien:Aktuelles, Der Blog, Sport

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  1. Shabbat Shalom aus Radevormwald

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