Terroristen schießen Raketen auf Israel und schicken Israelis in Luftschutzkeller

Bild: Majdi Fathi/TPS

(TPS) – Terrorgruppen im Gazastreifen haben am Mittwochnachmittag begonnen, Raketen auf Israel abzufeuern. Daraufhin heulten die Sirenen und die Bevölkerung flüchtete in die Schutzräume. Es war der erste Raketenbeschuss aus dem Gazastreifen seit Beginn der israelischen Operation “Schild und Pfeil” am Dienstag.

In den Ortschaften nahe der Grenze zum Gazastreifen sowie in Tel Aviv und seinen Vororten gab es Raketenalarm. Angesichts des Raketenbeschusses wies das israelische Heimatfrontkommando die Bewohner in der Nähe des Gazastreifens an, sich in ihre Schutzräume zu begeben, während die Bewohner in einer Entfernung von bis zu 40 km angewiesen wurden, sich in der Nähe von Schutzgebieten aufzuhalten.

Mehr als 300 Raketen aus dem Gazastreifen abgefeuert

Nach Angaben der israelischen Armee wurden am Mittwoch mehr als 300 Raketen vom Gazastreifen aus abgefeuert.

Raketenalarm in Tel Aviv

30 Prozent der Raketenabschüsse seien fehlgeschlagen und innerhalb des Gazastreifens niedergegangen, teilte die Armee weiter mit.

In den vergangenen Stunden hat die israelische Luftwaffe etwa 40 Raketen- und Mörserabschussrampen im gesamten Gazastreifen angegriffen.

Ministerpräsident Benjamin Netanjahu wird im Laufe des Tages eine Lagebeurteilung vornehmen.

Am Mittwoch hatte Israel eine Gruppe des palästinensischen Islamischen Jihad getroffen, die sich in Richtung einer Raketenabschussbasis in der Nähe von Khan Yunis bewegte, wobei zwei der Terroristen getötet wurden.

Der UN-Sicherheitsrat in New York wird sich in einer Dringlichkeitssitzung mit der Lage im Gazastreifen befassen.



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