Polizei entfernt palästinensische Barrikaden im Osten Jerusalems

Bild: Israelische Polizei

(TPS) – Aus Protest gegen die in den letzten Tagen errichteten Polizeikontrollpunkte blockierten Palästinenser am Sonntagmorgen den Verkehr in mehreren Vierteln im Osten Jerusalems.

Palästinenser verbarrikadierten die Eingänge zu den Stadtvierteln Issawiya, Jabel Mukbar, Silwan und Shuafat mit Mülltonnen und brennenden Autoreifen.

Die Kontrollpunkte wurden von der Polizei eingerichtet, nachdem am Montag ein Grenzpolizist bei einem Terroranschlag an einem Kontrollpunkt im Norden Jeruslems getötet worden war.

Die Polizeikräfte öffneten die blockierten Gebiete.

Nach Angaben der Polizei kam es in einem Viertel auch zu Kämpfen zwischen Randalierern und Anwohnern, die zur Arbeit gehen wollten.

Der Grenzpolizist Asil Sawaed bestieg einen Bus, der zu einer routinemäßigen Sicherheitskontrolle eintraf, als ein 13-jähriger palästinensischer Junge ein Messer zog und auf Sawaed einstach. Ein ziviler Wachmann an Bord des Busses schoss auf den Palästinenser, traf aber tragischerweise Sawaed. Der Junge, Muhammad Zalbani, war Bewohner des an den Kontrollpunkt angrenzenden Flüchtlingslagers Shuafat. Zalbani wurde unverletzt festgenommen.

Am Mittwoch wurden zwei Palästinenser an einem anderen Kontrollpunkt festgenommen, als sie versuchten, ein zerlegtes M16-Gewehr, Munition und eine Patrone aus dem Gebiet Bethelehem in den Osten Jerusalems zu schmuggeln.



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