Illegale palästinensische Mülldeponie belastet israelische Gemeinde

Illegale palästinensische Mülldeponie, Bild: Rina Netzer/TPS

(Pesach Benson/TPS) – Eine illegale palästinensische Mülldeponie im Gebiet C sorgt für Geruchsbelästigung und Verschmutzung in West-Binyamin.

Seit mehreren Monaten leiden die Bewohner von Ateret in der Region West-Binyamin in Judäa unter der Verschmutzung und dem Geruch einer nahen gelegenen illegalen palästinensischen Mülldeponie.

Die Arbeiter der Deponie verbrennen täglich tonnenweise Müll, ohne die Schadstoffe zu trennen oder zu filtern.

Einwohner von Ateret berichteten dem Tazpit Pressedienst, dass der Geruch so stark ist, dass sich einige der 900 Einwohner der Gemeinde in ihren Häusern verschanzen.

Die Deponie liegt im Gebiet C von Judäa und Samaria, wo Israel die Zuständigkeit sowohl für die Verwaltung als auch für die Sicherheit hat.

Ein Sicherheitsbeamter von Ateret erklärte gegenüber TPS, dass die Zivilverwaltung und die Armee in der Vergangenheit mehrfach Müllwagen beschlagnahmt hätten, weil sie illegal waren.

Die Zivilverwaltung habe jedoch vor kurzem die Eigentümer der Mülldeponie aufgefordert, diese in das Gebiet B zu verlegen, das nur wenige Meter von ihrem derzeitigen Standort entfernt ist. In Gebiet B ist die Zivilverwaltung nicht zuständig.

Von der Zivilverwaltung kam keine Antwort auf die Bitte um eine Stellungnahme.

Kritiker der illegalen palästinensischen Mülldeponien haben deren Verschmutzung mit „Umweltterrorismus“ verglichen.

Zu den langfristigen Auswirkungen der Deponien auf die Gesundheit der Anwohner zählen Atemwegs- und Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Krebs sowie Erkrankungen des Gehirns, der Augen, der Leber und der Nieren.



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