Massiver Beschuss auf israelische Soldaten bei Anti-Terror-Razzia in Jenin

Symbolbild, Foto: IDF

(Pesach Benson/TPS) – Am frühen Donnerstagmorgen gerieten Soldaten nach Angaben der israelischen Armee unter „massiven Beschuss“, als sie in das Flüchtlingslager Jenin eindrangen, um einen hochrangigen Kommandeur der palästinensischen Terrorgruppe Islamischer Jihad zu verhaften.

Nach Angaben der Armee wurden in dem von den Vereinten Nationen verwalteten Lager Gewehre, Waffenteile und Sprengstoff beschlagnahmt.

Palästinensische Terroristen feuerten auf israelische Soldaten und warfen Sprengstoff. Die Soldaten erwiderten das Feuer. Zwei Soldaten wurden leicht verletzt, als ihr Jeep von einer Sprengladung getroffen wurde. Ein Soldat wurde zur Behandlung in ein Krankenhaus gebracht.

Nach Angaben des Gesundheitsministeriums der Palästinensischen Autonomiebehörde wurden zwei Palästinenser bei den Zusammenstößen getötet.

Der von den Einsatzkräften gesuchte Kommandeur, Khaled Abu Zina, war nicht anwesend. Zwei von Zinas Söhnen und ein weiterer Terrorverdächtiger wurden festgenommen.

Bei verschiedenen Anti-Terror-Razzien in Judäa und Samaria wurden insgesamt neun Palästinenser verhaftet.

Im Rahmen der laufenden Terrorbekämpfung in Judäa und Samaria hat die israelische Armee bisher 500 Terroranschläge vereitelt und mehr als 2.500 Verdächtige festgenommen. Die Operation „Wellenbrecher“ wurde von der israelischen Armee nach einer Welle palästinensischer Terroranschläge im Frühjahr 2022 gestarte. Bei der Terrorwelle wurden 19 Menschen getötet. Im Jahr 2022 wurden insgesamt 31 Menschen bei palästinensischen Terroranschlägen getötet.



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