Jüdische Winterspiele in Deutschland

Zum ersten Mal seit mehr als 85 Jahren gibt es wieder eine „jüdische Winterolympiade“. Die jüdischen Winterspiele werden von Makkabi Deutschland ausgetragen.

Mit der Ausrichtung von Winterspielen wolle die jüdische Sportorganisation den Wintersport wieder in die jüdische Sportwelt zurückholen, teilte Makkabi Deutschland in einer Erklärung auf seiner Website mit.

Die ersten modernen Maccabi Winterspiele finden vom 2. bis 9. Januar in Ruhpolding in den bayerischen Alpen statt.

Die letzten jüdischen Winterspiele gab es im Jahr 1936 in der damaligen Tschechoslowakei, zwei Jahre bevor das Land von Nazi-Deutschland überfallen wurde, wie Makkabi Deutschland mitteilte. Die ersten Winterspiele fanden 1933 in Polen statt.

Bei den jüdischen Winterspielen gibt es eine Vielzahl von Sportarten, darunter Ski Alpin, Biathlon, Eisstockschießen (Bayerisches Eisstockschießen), Langlauf, Eiskunstlauf, Snowboard und Snowvolleyball.

Die Eröffnungszeremonie:

Bei der Eröffnung der Veranstaltung würdigte die deutsche Außenministerin Annalena Baerbock die Organisation und den Wettbewerb und bezeichnete die Spiele auf Instagram als eine „Feier der jüdischen Kultur und Identität“.

Der Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, Josef Schuster, nannte die Veranstaltung ein „Aushängeschild für jüdisches Leben in Deutschland“.



Kategorien:Aktuelles

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