Staatspräsident Herzog weiht israelischen Pavillon auf Klimakonferenz in Ägypten ein

Präsident Isaac Herzog reist zur internationalen Klimakonferenz (COP27) in Sharm el-Sheikh, Ägypten.

Der israelische Staatspräsident Isaac Herzog ist heute Morgen nach Sharm el-Sheikh, Ägypten, abgereist, wo er die israelische Delegation bei der UN-Klimakonferenz 2022 (COP27) leiten wird.

Herzog wird dort diplomatische Gespräche mit Teilnehmern der COP27 führen und den ersten israelischen Pavillon auf einem COP-Gipfel einweihen.

Staatspräsident Herzog bei seinem Abflug nach Sharm-el-Sheikh, Bild: Haim Zach/GPO

Präsident Herzog sagte vor seiner Abreise: „Ich fliege jetzt nach Sharm el-Sheikh in Ägypten, einem wichtigen Land, zur COP27, einem historischen Ereignis im äußerst wichtigen Kampf der Menschheit um die Rettung des Klimas auf dem Planeten Erde.

„Der Nahe Osten steht vor gewaltigen Herausforderungen. Ich werde in meiner Rede die israelische Vision vorstellen, die ich den ‚Erneuerbaren Nahen Osten‘ nenne, in dem Israel und die Staaten der Region zusammenarbeiten werden, um wichtige Lösungen für die Klimakrise zu finden. Ich werde mit prominenten Politikern zusammentreffen, unter anderem mit dem König von Jordanien und dem Ministerpräsidenten des Vereinigten Königreichs. Außerdem werde ich auf der Plenarsitzung die israelische Vision vorstellen.

„Das Klima hat für den Staat Israel oberste Priorität. Es geht um die Zukunft unserer Kinder und künftiger Generationen. Wir müssen alles tun, um unseren Teil zur Rettung der Menschheit beizutragen.“

Nach seiner Ankunft wurde Präsident Herzog vom ägyptischen Präsidenten Abdel Fattah el-Sisi empfangen und traf anschließend mit dem Präsidenten der Vereinigten Arabischen Emirate, Scheich Mohammed bin Zayed Al Nahyan, zusammen.

Herzog und der Präsident der Vereinigten Arabischen Emirate, Scheich Mohammed bin Zayed Al Nahyan, Bild: Haim Zach/GPO

Präsident Herzog traf sich danach auch mit König Abdullah II. von Jordanien. Die beiden Staatsoberhäupter sprachen über die trilaterale Zusammenarbeit zwischen Israel, den VAE und Jordanien in den Bereichen Energie und Wasser sowie über das Projekt zur Sanierung des südlichen Jordan. Außerdem erörterten sie den Ausbau der israelisch-jordanischen Beziehungen und regionale Fragen.

Staatspräsident Herzog im Gespräch mit dem Jordanischen König Abdallah II. Bild: Haim Zach/GPO

Erstes Treffen mit neuem britischen Premierminister

Staatspräsident Isaac Herzog traf heute zum ersten Mal mit dem britischen Premierminister Rishi Sunak zusammen, der im vergangenen Monat sein Amt angetreten hat.

Bei ihrem Treffen erörterten die beiden Staatsoberhäupter die Vertiefung der Freundschaft zwischen Israel und dem Vereinigten Königreich sowie gemeinsame wirtschaftliche Klimaprojekte und verwiesen auf das Engagement Großbritanniens infolge der durch die Abraham-Abkommen geförderten wirtschaftlichen Entwicklungen. Sie erörterten auch sicherheitspolitische Herausforderungen, vor allem das iranische Atomprojekt.

Erstes Treffen mit dem neuen Britischen Premierminister Rishi Sunak (l.). Bild: Haim Zach/GPO

Der Präsident gratulierte dem neuen britischen Ministerpräsidenten und sagte: „Ich möchte den britischen Ministerpräsidenten Rishi Sunak willkommen heißen. Herr Sunak ist ein großer Freund Israels, und das Vereinigte Königreich und Israel haben eine unglaubliche Beziehung, die sich im Laufe der Jahre entwickelt hat, und ich denke, sie ist eine der engsten. Wir haben so viel zu besprechen, vom Klimawandel über die wirtschaftliche Entwicklung und Zusammenarbeit bis hin zu sicherheitspolitischen Herausforderungen und natürlich der Wahrung der regionalen Stabilität. Vielen Dank, dass Sie sich die Zeit genommen haben. Wir wissen, dass Sie viel zu tun haben, dass Sie vor großen Herausforderungen stehen. Wir wünschen Ihnen viel Erfolg, Herr Ministerpräsident.“

Ministerpräsident Rishi Sunak dankte dem Präsidenten und sagte: „Nun, Herr Präsident, ich danke Ihnen für die sehr herzlichen Worte. Es ist mir eine große Freude, etwas Zeit mit Ihnen zu verbringen. Israel ist einer unserer engsten Freunde, unser engster Verbündeter, und es gibt enorm viel, woran wir weiter gemeinsam arbeiten können, sei es die wirtschaftliche Zusammenarbeit, die Sicherheitszusammenarbeit oder auch der Klimawandel, über den wir hier sprechen. Ich freue mich also auf unsere gemeinsame Zeit. Wir sollten uns an die Arbeit machen!“



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