Kein Zug, überfüllte Busse und Staus, die neue Woche hat begonnen

Hallo liebe Leser von Israel Direkt!

Ich freue mich, Euch auf meiner Seite nach dieser langen Pause begrüßen zu können.

Es hat sich viel verändert in den letzten Jahren, wer meine Artikel auf der Webseite meines jetzt ehemaligen Arbeitsplatzes gelesen hat, ist einigermaßen informiert. Die größte Veränderung ist die Tatsache, dass mit dem Ende meiner Arbeit bei Israel Heute ein weiteres Kapitel meines Lebens beendet wurde und jetzt ein neues „Abenteuer“ beginnt.

Wie früher sitze ich jetzt wieder im Bus, aber nicht nach Jerusalem, sondern nach Tel Aviv. Ja, nach insgesamt 34 Jahren, die Zeit, die ich in Israel lebe, hat sich mein Lebensmittelpunkt nun endgültig auf den Großraum verlegt.

Eigentlich sollte ich jetzt im Zug unterwegs sein, doch es gab wieder einmal eine Panne, ein Zug soll an der Shalom Station in Tel Aviv steckengeblieben sein. Und das ausgerechnet am Sonntag, wo tausende von Soldaten auf dem Weg zu Ihren Basen sind.

Und heute wird es auf den Straßen und in den öffentlichen Verkehrsmitteln besonders voll werden, denn heute beginnt auch noch das neue akademische Jahr.

Meine Tochter beginnt ihr drittes Jahr an der Design Hochschule in Ramat Gan, wie schnell doch die Zeit vergeht. Zum Glück muss sie erst um 13 Uhr dort sein und wird so hoffentlich von dem heutigen Verkehrschaos verschont bleiben.

Ich sitze nun in einem total überfüllten Bus zwischen unzählige vielen jungen Soldatinnen und Soldaten. Bis vor einer Woche war auch unser jüngster Sohn noch einer vom Ihnen, doch in der letzten Woche war es soweit, er hat seinen Armee Ausweis zerschnitten, wie es hier Tradition ist. Nun ist er nach langen 2 Jahren und 8 Monaten wieder ein Zivilist. Auch für ihn beginnt ein neuer Lebensabschnitt. Insgesamt 10 Jahre haben wir als Eltern unsere drei Kinder während ihrer Zeit in der Armee begleitet, damit ist nun Schluss.

Ich bin überrascht, wie zügig es gerade mit dem Bus voran geht, aber ich denke, dass wird sich ändern, sobald wir uns Tel Aviv nähern.

Was die öffentlichen Verkehrsmittel und auch die Straßen hier in Israel angeht, gibt es noch viel zu tun. Hoffen wir, dass die Wahlen am 1. November eine Regierungsbildung ermöglichen werden. Wir wollen keine sechsten Wahlen. Aber darüber werde ich ein anderes Mal schreiben.

Das Wetter wird ganz langsam etwas herbstlich, abends und morgens gibt es endlich eine gewisse Kühle, und vorgestern Nacht gab es einen enormen Regenschauer. Dennoch bin ich noch ohne Jacke unterwegs.

So, liebe Leser, das soll es erst einmal gewesen sein. Gerne dürft Ihr unter dem Artikel kommentieren und Fragen stellen. Diese Seite ist für Euch, euer direkter Draht nach Israel. Also, bleibt dabei, liebe Grüße aus Israel, Shalom!



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