Shabbat Shalom

Hallo liebe Leser ,

Gestern hatten wir den Sukkot Feiertag. Das Sukkot , das Laubhüttenfest dauert eine Woche , aber nur der erste Tag ist ein Feiertag . Und am Endes feiert man die Simchat Torah ,ein weiterer Feiertag , das Fest der Torah. Also haben wir heute einen normalen Freitag .
Und Freitag bedeutet , dass heute Abend der Shabbat beginnt . Ihr seht also, dass es in diesem Monat sehr viele freie Tage gibt , Feiertage wechseln sich mit dem Shabbat ab. Daher habe ich mir für die ganze Woche von Sukkot frei genommen, so dass ich erst am nächsten Freitag wieder nach Jerusalem zur Arbeit fahre .
IMG_8084.JPGFoto: Strand in Tel Aviv

Den heutigen freien Tag haben wir für einen Ausflug nach Tel Aviv genutzt . Wir sind an der Standpromenade spazieren gegangen und haben mittags dann in einem sehr authentischen seit 1956 bestehenden Restaurant im sogenannten Jemenitischen Viertel ( Kerem Teymani ) gegessen.

IMG_8096.JPGFoto: Straße im jemenitischen Viertel ( Kerem Teymani)

Man könnte dieses Lokal eher als eine Art Kantine bezeichnen . Es ist sehr volkstümlich mit Essen syrischer Herkunft . Das Essen ist bereits gekocht und wartet in großen Aluminiumtöpfen ,die auf dem Gas stehen, auf die hungrigen Gäste. Ich habe dort schon vor über 20 Jahren gegessen. Es war das Stammrestaurant meines leider schon verstorbenen Schwiegervaters, er hatte dort immer in der Mittagspause gegessen.

IMG_8097.JPGFoto: Restaurant im jemenitischen Viertel, Tel Aviv

Man setzt sich an einen freien Platz und dann bekommt man schon, ohne etwas sehen zu müssen, einige kleine Teller mit Salaten serviert und einen Korb mit Pitas . Dazu kann man sich dann noch einen Teller mit Hummus bestellen. In der Zeit, wo man sich dann mit den Pitas , dem Hummus und den Salaten beschäftigt , wählt man sich das Hauptgericht aus. Da gibt es dann mehrere Möglichkeiten. Sehr beliebt ist der Reis mit weißen Bohnen, dazu dann entweder Gulasch oder Fleischbälle mit Soße. Man kann auch Huhn oder gekochten Fisch wählen. Alles sofort frisch aus dem heißen Kochtopf .also man muss nicht auf das Essen warten, es kommt sofort auf den Tisch. Es ist eben eine ganz andere Atmosphäre als ein Restaurant in Deutschland . Es ist fast so, wie heimisches Essen , was man Zuhause bekommt. Dazu gab es ein israelisches „Goldstar“ Bier vom Fass .
Danach sind wir dann noch etwas zu Fuß gelaufen bis hin zum „Dizengof Center“ ,es ist das erste Einkaufszentrum, welches seit 1985 besteht. Dort hatten wir das Auto geparkt . Denn, einen Parkplatz in Tel Aviv zu finden, und das am Freitag , ist eine fast unmögliche Mission.

Jetzt bin ich wieder zuhause in Modiin und geniesse die Stille . Aus meinem Fenster sehe ich nur einen Hügel ,ab und zu kann man dort auch einige Kühe sehen.
Am Abend werden wir dann wieder die Kerzen für den Shabbat anzünden Ich wünsche allen ein schönes Wochenende und meinen jüdischen Freunden einen gesegneten Shabbat.

Shabbat Shalom !



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