Guten Morgen aus Israel

Hallo liebe Leser !

Heute ist Montag, ich wünsche euch einen angenehmen Beginn der Woche . Auf Hebräisch heißt Montag „Jom Sheni“ = der 2.Tag. Jetzt könnt ihr euch sicher schon denken , wie die anderen Wochentage heißen , stimmt’s ? Richtig , Sonntag heißt “ Jom Rishon “ = der 1. Tag und so geht es weiter : Jom Rishon, Sheni , Shlishi, Revi’i, Chamishi, Shishi . Nur der siebte Tag, der Samstag heißt anders , da wird nicht der 7.Tag gesagt, denn das ist der Shabbat , “ Jom Shabbat „. Jetzt habt ihr eigentlich schon die Zahlen 1-6 gelernt : Echad, Shteim, Shalosh, Arba, Chamesh, Shesh. Sieben heißt Sheva, Acht = Shmone, Neun = Tesha und Zehn = Eser. So, ich denke das reicht für das erste als erste Lektion in Hebräisch . Wie kam ich darauf ? Weil heute Montag ist, der zweite Tag bei uns. Also, viel Erfolg für die neue Woche.

Was ist mittlerweile so aktuell hier bei uns ? In Jerusalem haben Araber aus dem zu Jerusalem gehörenden Dorf Issauvije am einer Tankstelle randaliert und das Geschäft vollständig zerstört. Waren wurden geklaut , Motoröl auf die Straße geschüttet und am Ende wollten sie dir Tankstelle auch noch anzünden. Dazu kam es zum Glück nicht mehr, aber der Schaden ist erheblich .

Dann kam vor wenigen Minuten die Meldung , dass die Jerusalemer Straßenbahn erneut Ziel einer Attacke war . Sie wurde an der Station in Shoafat mit Steinen beworfen . Fenster gingen in die Brüche , das war sehr gefährlich für die Fahrgäste. Es sind schon mehr als 8 Straßenbahnen außer Betrieb ,nachdem sie wie heute von Arabern mit Steinen beworfen wurden. Das passiert jetzt fast täglich . Auf den Bildern seht ihr die Straßenbahn in Jerusalem .

Gestern am frühen Morgen startete ein Flugzeug der israelischen Fluggesellschaft El Al nach Toronto , nach einer halben Stunde fiel plötzlich ein Motor aus, Flugpassagiere hörten einen Knall und sahen Funken aus dem Motor herausschlagen . Das Flugzeug drehte und landete sicher zurück auf dem Ben Gurion Flughafen . Der Grund des Motorausfalles wird jetzt untersucht. Das war sicher kein angenehmes Erlebnis für die Passagiere. Dabei gilt El Al als eines der sichersten Fluggesellschaften .

Dann wird viel über die Einhaltung des Shabbats in Großstädten wie Tel Aviv diskutiert . Bis jetzt war es so, dass viele Geschäfte und private Supermärkte in Tel Aviv am Shabbat geöffnet waren. Obwohl es ein Gesetz gibt, was das Öffnen von gewerblichen Betrieben am Shabbat untersagt . In Tel Aviv hat sich Dienstag damit begnügt , „Strafen “ in Höhe von 750 Shekeln von Geschäften zunkassieren, die am Shabbat geöffnet waren, und das auch. Ich immer . Nun haben sich viele Besitzer kleiner Geschäfte beschwert , es sei unfair , sie haben am Shabbat geschlossen und der Wettbewerb sei verzehrt . Dass die religiösen Juden gegen die Öffnung der Geschäfte am Shabbat ist, brauche ich nicht zu sagen . Jetzt hat sich der Innenminister eingeschaltet und es soll ein neues Gesetz verabschiedet werden, was diese Probleme regeln soll . Wie das nun ausgehen wird, kann man noch nicht sagen . Tel Aviv ist einer säkulare Stadt , sie werden fordern, weiter am Shabbat in Geschäften kaufen zu können. Ich werde später weiter berichten, wie es weitergeht damit.

So, nun bin ich fast in Jerusalem angekommen , ich bin noch im Bus , ich habe gelernt, dass es weniger Stau gibt, wenn ich etwas später abfahre , so dass ich gast zur gleichen Zeit ankomme, auch wenn ich den Bus eine halbe Stunde später nehme.
Ich wünsche euch allen einen angenehmen Tag , ihr seid eingeladen, Fragen zu stellen und zu kommentieren. Shalom aus Jerusalem !

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Jerusalemer Straßenbahn



Kategorien:Aktuelles, Der Blog

2 replies

  1. Säkular hin oder her. Ich finde es okay, wenn man shabbat nicht geöffnet ist. Ist ja hier beim christlichen Sonntag auch so. Meiner Meinung nach muss ja nicht alles immer 24/7 geöffnet sein.

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    • Es geht hier nicht darum, dass generell alle Geschäfte geöffnet sein sollen am Shabbat . Es geht darum , den momentanen Zustand zu bewahren . Seit langem haben in Tel Aviv viele private Supermärkte und Minimärkte am Shabbat geöffnet und dazu einige abgelegene Einkaufszentren . Viele Tel Aviver befürchten , dass ihnen mit Schließung der Geschäfte die Religion aufgedrungen wird . Sie meinen , wer den Shabbat einhalten will , kann es ja zuhause machen , aber man darf ihn anderen nicht aufdrängen . Auch bei uns in Modiin haben einige Geschäfte im etwas ferner gelegenen Einkaufszentrum geöffnet, wie auch einige Cafés und Restaurants .

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